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SV Lasel-Feuerscheid 1928 e.V. |
Sportanlagen (Fortsetzung)
Der Wiederbeginn nach dem 2.Weltkrieg war mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden.Es fehlte an Mitteln und folglich auch an
geeigneten Sportgeräten und an Spielkleidung. Da geeignete Spielbälle Mangelware waren, mussten Spiele abgesagt oder abgebrochen
werden. Die Gemeinde verfügte inzwischen jedoch über ein geeignetes Sportgelände in der Ortsmitte zwischen ehemaliger B51 (heutiger L5)
und Nims gelegen, welches sie dem Sportverein zur Verfügung stellte. Auch dieser Platz wurde anfangs noch als Viehweide genutzt,
stand wegen seiner zentralen Lage jedoch schon bald im Mittelpunkt des sportlichen Interesses. Auch war es aufgrund der
der bestehenden Begeisterung bald möglich, eine 2.Mannschaft aufzustellen. Diese Mannschaft spielte in hellfarbenen Hemden, die auf
dem Rücken in großen Lettern die Beschriftung "P.W." (=Prisoner War) trug und von den Akteuren aus der Kriegsgefangenschaft mit nach
Hause gebracht wurden.
Mitte der 60er Jahre erfolgte in Lasel die Flurbereinigung. Im Rahmen dieses Verfahrens wurde im Thierbachtal in unmittelbarer Ortsnähe
ein neuer Sportplatz in Trägerschaft der Gemeinde ausgewiesen. Dieser Platz konnte als Rasenplatz am 30.Juli 1966 seiner Bestimmung
übergeben werden.
Im Jahre 1979 wurde der Platz in einen Aschenplatz (Hartplatz) umgebaut. Die Sportanlage wurde um eine
moderne Flutlichtanlage ergänzt und am 08.August 1982 konnte die Gesamtanlage nach Fertigstellung eines ansprechenden neuen
Umkleidegebäudes seiner Bestimmung übergeben werden. Über 20 Jahre diente der Aschenplatz den Senioren- und Jugendmannschaften
und konnte durch große Eigenleistungen und Pflegemaßnahmen nicht mehr aus, der Hartplatz wurde in den Sommermonaten seinem Namen gerecht;
bei Regen verwandelte er sich dann an vielen Stellen in Schlamm. Eine Platzsanierung war unumgänglich. Um den Wünschen der aktiven
Spieler und der Mitglieder sowie der Jugend entgegen zu kommen, entschloss sich dei Ortsgemeinde Lasel im Rahmen der Sanierung den Platz
in einen Rasenplatz umzuwandeln. Der Sportverein wurde zur Errichtung eines allgemein nutzbaren Bolzplatzes verpflichtet. In Weiterführung
des jetzigen Platzes wurde von der Kirchengemeinde ein Grundstück zur Verfügung gestellt.
Nach Erteilung der Baugenehmigung vom 02.12.1998 wurde mit Mitteln des Vereins sowie hoher Eigenleistungen der Mitglieder
ein Nebenplatz als Trainings- und Ausweichplatz angelegt. Im Oktober 2000 wurde der alte Hartplatz in einen Rasenplatz umgebaut.
Da der Hartplatz nicht mehr zur Verfügung stand, wurden die restlichen Heimspiele auf dem Nebenplatz ausgetragen. Die Stimmung war hier
immer sehr gut, die zuschauer standen unmittelbar an der Linie. Insbesondere die Lokalderbys gegen Nattenheim, Schleid und
Burbach/Schönecken auf dem ungewohnten Ausweichplatz zogen viele Zuschauer an. Durch das dauernde Training mit einer Notbeleuchtung und die
Spiele bei äußerst schlechter Witterung fühlte sich so mancher Zuschauer und alt gediente Fußballer an
frühere Zeiten erinnert, als alle Plätze im Herbst im Schlamm versanken. Im Jahr 2000 wurde für den Trainingsplatz eine Flutlichtanlage
in Eigenleistung errichtet, sodass dieser fortan seiner Bestimmung als Trainingsplatz gerecht wurde. Im September 2000 konnte
der neue Rasenplatz im Rahmen einer kleinen Feier seiner Bestimmung übergeben werden. Mit der Sportanlage verfügt die
Gemeinde Lasel und der SV Lasel-Feuerscheid über eine der schönsten Anlagen im Altkreis Prüm.
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